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Unicorn Factory
Baustein 02 von 05 · Urban Parts

Shopify-Preise erst nach Login oder Freischaltung: vier Stufen je Artikel statt alles oder nichts

Urban Parts legt je Artikel oder Kollektion fest, wer den Preis sieht und wer bestellen darf. Heute zeigen alle 390 Ersatzteile ihren Preis öffentlich, die 12 Maschinen laufen über Anfrage.

4
Stufen je Artikel
Produktseite der Umreifungsmaschine TP-702NL im Shop von Urban Parts: statt Preis und Warenkorb der Hinweis „Preis auf Anfrage“ und der Knopf „Jetzt unverbindlich kontaktieren“
Live-Shop am 01.10.2026: Maschinen stehen auf Stufe D. Statt Preis und Warenkorb gibt es eine Anfrage. Die Telefonnummer ist ausgeblendet.
Die kurze Antwort

Wie zeigt ein Shopify-Shop Preise erst nach Login oder Freischaltung, ohne den ganzen Shop zu sperren?

  1. 01

    Vier Stufen je Artikel oder Kollektion: A zeigt den Preis allen, B Preis und Bestellung nach Anmeldung, C erst nach Freischaltung, D eine Anfrage statt des Preises.

  2. 02

    Die Stufe setzt ein Produkt-Tag oder ein Metafeld der Kollektion; ohne Angabe gilt C, bei mehreren Kollektionen die strengere.

  3. 03

    Freigeschaltet wird per Kunden-Tag durch das Shop-Team. Warenkorb, Angebots-PDF und Google-Daten folgen derselben Regel.

  4. 04

    Stand 30.09.2026: 390 Ersatzteile zeigen ihren Preis öffentlich, 12 Maschinen laufen auf Anfrage, für den Warenkorb verlangt der Shop eine Anmeldung.

Stand 30.09.2026 · Projektleitung Daniel Haenle · Teil des Projekts Urban Parts

Ausgangslage

Alles offen oder alles zu passte nicht

Im Standard zeigt Shopify jedem Besucher jeden Preis. Urban Parts wollte je Artikel entscheiden: offen mit Preis, Preis erst nach Freischaltung oder nur auf Anfrage.

  1. 01

    Seit Juni 2025 wollte Urban Parts je Artikel unterscheiden: offen mit Preis oder Preis erst nach Freischaltung.

  2. 02

    Einfache Standardteile sollten offen bleiben, nur bestimmte Bereiche erst nach Anmeldung oder Freischaltung.

  3. 03

    Maschinen brauchen statt eines Preises eine Anfrage mit Kontaktknopf.

So funktioniert es

Eine Regel je Artikel, überall im Shop

Jede Stufe regelt zwei Dinge: ob der Preis zu sehen ist und ob der Artikel in den Warenkorb darf.

  1. Stufe am Artikel oder an der Kollektion setzen

    Ein Produkt-Tag legt die Stufe fest, sonst ein Metafeld der Kollektion. Ohne Angabe gilt Stufe C, bei mehreren Kollektionen die strengere.

  2. Vier Stufen, vier Regeln

    A: Preis für alle sichtbar. B: Preis und Bestellung nach Anmeldung. C: erst nach Freischaltung. D: Anfrage statt Preis, mit Kontaktknopf.

  3. Freischalten per Kunden-Tag

    Neue Konten starten ohne Freischaltung. Das Shop-Team prüft den Kunden und setzt einen Tag, bis dahin sieht er „Konto wird geprüft“.

  4. Warenkorb, Angebot und Google folgen derselben Regel

    Nicht freigegebene Artikel kommen nicht in den Warenkorb. Das Angebots-PDF gibt es nur für Freigeschaltete, die Google-Daten zeigen den Preis nur bei offenen Artikeln.

Stufen A bis D: ob Gäste, angemeldete und freigeschaltete Kunden den Preis sehen, in den Warenkorb legen und ein Angebot erstellen können
Stufe und FrageGastangemeldetnicht freigeschaltetfreigeschaltet
A = Offen
Preisjajaja
Warenkorbja1ja1ja1
Angebotneinneinja
B = Angemeldet
Preisneinjaja
Warenkorbneinjaja
Angebotneinneinja
C = Freigeschaltet (Standard)
Preisneinneinja
Warenkorbneinneinja
Angebotneinneinja
D = Auf Anfrage
Preisneinneinnein
WarenkorbAnfrageAnfrageAnfrage
Angebotneinneinnein

1 Knopf „Zum Warenkorb“ auf der Produktseite; Produktkarten zeigen keinen Schnellkauf. Die Warenkorb-Seite selbst verlangt im Shop heute eine Anmeldung (Stand 30.09.2026). Die Verfügbarkeit sehen alle Besucher auf jeder Stufe.

Darstellung der Regeln laut CodeStand 30.09.2026: Ersatzteile auf Stufe A, Maschinen auf Stufe D
Technik

Was dahintersteckt

Umsetzung
Eigener Code im ThemeSeitenkopf, Produktseite, Produktkarte, Warenkorb und Produktdaten
Stufe festlegen
Produkt-Tag oder Kollektions-MetafeldStandard ist Stufe C; bei mehreren Kollektionen gilt die strengere
Freischaltung
Kunden-Tag im Shopify-Adminsetzt das Shop-Team nach der Prüfung
Anmeldung
Shopifys neue KundenkontenE-Mail und Einmalcode, ohne Passwort
Stufen seit
17.03.2026„Preis auf Anfrage“ für Maschinen seit Oktober 2025
Einsatz heute
390 Ersatzteile auf Stufe A, 12 Maschinen auf Stufe DStand 30.09.2026; B und C sind eingerichtet und je Artikel oder Kollektion schaltbar
Warenkorb für Gäste
Anmeldung erforderlichStand 30.09.2026
Übertragbar auf

Für wen sich diese Lösung eignet.

  • Ersatzteilhandel mit Laufkundschaft und Stammkunden

    Standardteile zeigen ihren Preis jedem Besucher, Spezialteile erst geprüften Kunden.

  • Hersteller mit Händlernetz

    Endkunden sehen das Sortiment, Händler den Preis erst nach Prüfung.

  • Händler von Investitionsgütern

    Maschinen laufen über Anfrage, Zubehör und Verschleißteile mit Preis im selben Shop.

  • Praxis- und Laborbedarf

    Einzelne Artikel gehen nur an Fachkunden, der Rest bleibt offen.

  • Gastronomie- und Hotelbedarf

    Verbrauchsmaterial mit offenem Preis, Großküchentechnik über Anfrage.

Grenzen und Alternativen

Wann diese Lösung passt und wann etwas anderes reicht.

  • Freigeschaltet wird von Hand: Das Shop-Team setzt den Tag am Kundenkonto.
  • Die Stufen regeln, wer den Preis sieht und bestellen darf. Die Höhe des Preises ändern sie nicht.
  • Unsichtbare Artikel kennt das Modell nicht: Jede Stufe zeigt den Artikel, nur Preis und Kaufrecht unterscheiden sich.
  • Wer eigene Preise je Firma braucht, ist mit Shopify B2B besser bedient: Firmenkonten und bis zu drei Kataloge gibt es seit 02.04.2026 auch ohne Plus.
  • Eine App reicht, wenn Regeln nach Login, Kunden-Tag oder Kollektion genügen und Warenkorb, Angebot und Google-Daten nicht derselben Regel folgen müssen.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Kann ein Artikel einen öffentlichen Preis haben und ein anderer nur für freigeschaltete Kunden?

Ja. Die Stufe gilt je Artikel oder je Kollektion, gesetzt per Produkt-Tag oder Metafeld der Kollektion. So können offene Ersatzteile, Artikel mit Preis nach Anmeldung oder Freischaltung und Maschinen auf Anfrage im selben Shop stehen.

Wie wird ein Kunde freigeschaltet?

Von Hand: Das Shop-Team prüft das neue Konto und setzt am Kundenkonto einen Tag wie „freigegeben“. Neue Konten starten ohne diesen Tag. Bis zur Freischaltung sehen Kunden bei Artikeln der Stufe C den Hinweis „Konto wird geprüft“.

Was sehen Gäste bei Artikeln ohne öffentlichen Preis?

Bei Stufe B und C sehen sie Produkt, Beschreibung und Verfügbarkeit, statt des Preises aber einen Hinweis zur Anmeldung. Bei Stufe D steht dort „Preis auf Anfrage“ mit dem Knopf „Jetzt unverbindlich kontaktieren“. So sehen heute die 12 Maschinen aus.

Braucht man dafür Shopify Plus?

Nein. Die vier Stufen laufen als eigener Code im Theme. Seit 02.04.2026 bietet Shopify zudem B2B-Kataloge ohne Plus an, bis zu drei; wer eigene Preise je Firma braucht, prüft zuerst diesen Weg.

Welche Daten bekommt Google bei Artikeln ohne öffentlichen Preis?

Name, Beschreibung, Bild, Marke und Artikelnummer, aber kein Angebot. Preis und Verfügbarkeit bekommt Google nur bei offenen Artikeln. Für Produkt-Snippets und Google Shopping reicht das nicht; mehr dazu im Baustein zu den Produktdaten.

Warum stehen heute alle Ersatzteile auf der offenen Stufe?

So hat Urban Parts es festgelegt: Alle bisher offenen Ersatzteile starten auf Stufe A, Abweichungen pflegt der Händler selbst je Artikel oder Kollektion. Stand 30.09.2026 zeigen 390 Ersatzteile ihren Preis öffentlich, die 12 Maschinen laufen auf Anfrage.

Ihr nächster Schritt

Ihr Shop braucht eine ähnliche Funktion? Wir zeigen Ihnen, was dafür nötig ist.

Ob App, Shopify B2B oder eigener Code: Wir schauen uns Ihren Shop und Ihren Ablauf an und sagen offen, welcher Weg sich lohnt.

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Daniel Haenle, Unicorn Factory

Daniel Haenle

Gründer, Projektleitung Urban Parts