Shopify-Preise erst nach Login oder Freischaltung: vier Stufen je Artikel statt alles oder nichts
Urban Parts legt je Artikel oder Kollektion fest, wer den Preis sieht und wer bestellen darf. Heute zeigen alle 390 Ersatzteile ihren Preis öffentlich, die 12 Maschinen laufen über Anfrage.
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- Stufen je Artikel

Wie zeigt ein Shopify-Shop Preise erst nach Login oder Freischaltung, ohne den ganzen Shop zu sperren?
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Vier Stufen je Artikel oder Kollektion: A zeigt den Preis allen, B Preis und Bestellung nach Anmeldung, C erst nach Freischaltung, D eine Anfrage statt des Preises.
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Die Stufe setzt ein Produkt-Tag oder ein Metafeld der Kollektion; ohne Angabe gilt C, bei mehreren Kollektionen die strengere.
- 03
Freigeschaltet wird per Kunden-Tag durch das Shop-Team. Warenkorb, Angebots-PDF und Google-Daten folgen derselben Regel.
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Stand 30.09.2026: 390 Ersatzteile zeigen ihren Preis öffentlich, 12 Maschinen laufen auf Anfrage, für den Warenkorb verlangt der Shop eine Anmeldung.
Stand 30.09.2026 · Projektleitung Daniel Haenle · Teil des Projekts Urban Parts
Alles offen oder alles zu passte nicht
Im Standard zeigt Shopify jedem Besucher jeden Preis. Urban Parts wollte je Artikel entscheiden: offen mit Preis, Preis erst nach Freischaltung oder nur auf Anfrage.
- 01
Seit Juni 2025 wollte Urban Parts je Artikel unterscheiden: offen mit Preis oder Preis erst nach Freischaltung.
- 02
Einfache Standardteile sollten offen bleiben, nur bestimmte Bereiche erst nach Anmeldung oder Freischaltung.
- 03
Maschinen brauchen statt eines Preises eine Anfrage mit Kontaktknopf.
Eine Regel je Artikel, überall im Shop
Jede Stufe regelt zwei Dinge: ob der Preis zu sehen ist und ob der Artikel in den Warenkorb darf.
Stufe am Artikel oder an der Kollektion setzen
Ein Produkt-Tag legt die Stufe fest, sonst ein Metafeld der Kollektion. Ohne Angabe gilt Stufe C, bei mehreren Kollektionen die strengere.
Vier Stufen, vier Regeln
A: Preis für alle sichtbar. B: Preis und Bestellung nach Anmeldung. C: erst nach Freischaltung. D: Anfrage statt Preis, mit Kontaktknopf.
Freischalten per Kunden-Tag
Neue Konten starten ohne Freischaltung. Das Shop-Team prüft den Kunden und setzt einen Tag, bis dahin sieht er „Konto wird geprüft“.
Warenkorb, Angebot und Google folgen derselben Regel
Nicht freigegebene Artikel kommen nicht in den Warenkorb. Das Angebots-PDF gibt es nur für Freigeschaltete, die Google-Daten zeigen den Preis nur bei offenen Artikeln.
| Stufe und Frage | Gast | angemeldetnicht freigeschaltet | freigeschaltet |
|---|---|---|---|
| A = Offen | |||
| Preis | ja | ja | ja |
| Warenkorb | ja1 | ja1 | ja1 |
| Angebot | nein | nein | ja |
| B = Angemeldet | |||
| Preis | nein | ja | ja |
| Warenkorb | nein | ja | ja |
| Angebot | nein | nein | ja |
| C = Freigeschaltet (Standard) | |||
| Preis | nein | nein | ja |
| Warenkorb | nein | nein | ja |
| Angebot | nein | nein | ja |
| D = Auf Anfrage | |||
| Preis | nein | nein | nein |
| Warenkorb | Anfrage | Anfrage | Anfrage |
| Angebot | nein | nein | nein |
1 Knopf „Zum Warenkorb“ auf der Produktseite; Produktkarten zeigen keinen Schnellkauf. Die Warenkorb-Seite selbst verlangt im Shop heute eine Anmeldung (Stand 30.09.2026). Die Verfügbarkeit sehen alle Besucher auf jeder Stufe.
Was dahintersteckt
- Umsetzung
- Eigener Code im ThemeSeitenkopf, Produktseite, Produktkarte, Warenkorb und Produktdaten
- Stufe festlegen
- Produkt-Tag oder Kollektions-MetafeldStandard ist Stufe C; bei mehreren Kollektionen gilt die strengere
- Freischaltung
- Kunden-Tag im Shopify-Adminsetzt das Shop-Team nach der Prüfung
- Anmeldung
- Shopifys neue KundenkontenE-Mail und Einmalcode, ohne Passwort
- Stufen seit
- 17.03.2026„Preis auf Anfrage“ für Maschinen seit Oktober 2025
- Einsatz heute
- 390 Ersatzteile auf Stufe A, 12 Maschinen auf Stufe DStand 30.09.2026; B und C sind eingerichtet und je Artikel oder Kollektion schaltbar
- Warenkorb für Gäste
- Anmeldung erforderlichStand 30.09.2026
Für wen sich diese Lösung eignet.
Ersatzteilhandel mit Laufkundschaft und Stammkunden
Standardteile zeigen ihren Preis jedem Besucher, Spezialteile erst geprüften Kunden.
Hersteller mit Händlernetz
Endkunden sehen das Sortiment, Händler den Preis erst nach Prüfung.
Händler von Investitionsgütern
Maschinen laufen über Anfrage, Zubehör und Verschleißteile mit Preis im selben Shop.
Praxis- und Laborbedarf
Einzelne Artikel gehen nur an Fachkunden, der Rest bleibt offen.
Gastronomie- und Hotelbedarf
Verbrauchsmaterial mit offenem Preis, Großküchentechnik über Anfrage.
Wann diese Lösung passt und wann etwas anderes reicht.
- Freigeschaltet wird von Hand: Das Shop-Team setzt den Tag am Kundenkonto.
- Die Stufen regeln, wer den Preis sieht und bestellen darf. Die Höhe des Preises ändern sie nicht.
- Unsichtbare Artikel kennt das Modell nicht: Jede Stufe zeigt den Artikel, nur Preis und Kaufrecht unterscheiden sich.
- Wer eigene Preise je Firma braucht, ist mit Shopify B2B besser bedient: Firmenkonten und bis zu drei Kataloge gibt es seit 02.04.2026 auch ohne Plus.
- Eine App reicht, wenn Regeln nach Login, Kunden-Tag oder Kollektion genügen und Warenkorb, Angebot und Google-Daten nicht derselben Regel folgen müssen.
Kurz beantwortet.
Kann ein Artikel einen öffentlichen Preis haben und ein anderer nur für freigeschaltete Kunden?
Ja. Die Stufe gilt je Artikel oder je Kollektion, gesetzt per Produkt-Tag oder Metafeld der Kollektion. So können offene Ersatzteile, Artikel mit Preis nach Anmeldung oder Freischaltung und Maschinen auf Anfrage im selben Shop stehen.
Wie wird ein Kunde freigeschaltet?
Von Hand: Das Shop-Team prüft das neue Konto und setzt am Kundenkonto einen Tag wie „freigegeben“. Neue Konten starten ohne diesen Tag. Bis zur Freischaltung sehen Kunden bei Artikeln der Stufe C den Hinweis „Konto wird geprüft“.
Was sehen Gäste bei Artikeln ohne öffentlichen Preis?
Bei Stufe B und C sehen sie Produkt, Beschreibung und Verfügbarkeit, statt des Preises aber einen Hinweis zur Anmeldung. Bei Stufe D steht dort „Preis auf Anfrage“ mit dem Knopf „Jetzt unverbindlich kontaktieren“. So sehen heute die 12 Maschinen aus.
Braucht man dafür Shopify Plus?
Nein. Die vier Stufen laufen als eigener Code im Theme. Seit 02.04.2026 bietet Shopify zudem B2B-Kataloge ohne Plus an, bis zu drei; wer eigene Preise je Firma braucht, prüft zuerst diesen Weg.
Welche Daten bekommt Google bei Artikeln ohne öffentlichen Preis?
Name, Beschreibung, Bild, Marke und Artikelnummer, aber kein Angebot. Preis und Verfügbarkeit bekommt Google nur bei offenen Artikeln. Für Produkt-Snippets und Google Shopping reicht das nicht; mehr dazu im Baustein zu den Produktdaten.
Warum stehen heute alle Ersatzteile auf der offenen Stufe?
So hat Urban Parts es festgelegt: Alle bisher offenen Ersatzteile starten auf Stufe A, Abweichungen pflegt der Händler selbst je Artikel oder Kollektion. Stand 30.09.2026 zeigen 390 Ersatzteile ihren Preis öffentlich, die 12 Maschinen laufen auf Anfrage.
Die anderen vier Bausteine.
Ihr Shop braucht eine ähnliche Funktion? Wir zeigen Ihnen, was dafür nötig ist.
Ob App, Shopify B2B oder eigener Code: Wir schauen uns Ihren Shop und Ihren Ablauf an und sagen offen, welcher Weg sich lohnt.
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Daniel Haenle
Gründer, Projektleitung Urban Parts



