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Unicorn Factory
Baustein 05 von 05 · Urban Parts

Google-Produktdaten im B2B-Shop: Preis und Verfügbarkeit nur, wo sie öffentlich sind

Google bekommt bei Urban Parts, was ein Besucher ohne Login sieht: bei offenen Artikeln Preis und Verfügbarkeit, sonst Name, Marke und Artikelnummer. Am 30.09.2026 waren 390 von 390 Ersatzteilseiten gültig.

390/390
Ersatzteilseiten mit gültigen Daten
Prüfung der Produktseite „Kurvenrolle 600001“ mit validator.schema.org: Product und BreadcrumbList erkannt, je 0 Fehler und 0 Warnungen
Prüfung mit validator.schema.org am 01.10.2026: Eine Produktseite mit öffentlichem Preis liefert Product-Daten ohne Fehler und Warnungen.
Die kurze Antwort

Welche Produktdaten bekommt Google von einem B2B-Shop, in dem manche Preise erst nach dem Login sichtbar sind?

  1. 01

    Artikel mit öffentlichem Preis liefern Google ein Produkt mit Angebot: Preis, Währung und echte Verfügbarkeit.

  2. 02

    Artikel mit Preis nach Login, nach Freischaltung oder auf Anfrage liefern Name, Beschreibung, Bild, Marke und Artikelnummer, aber kein Angebot. So laufen heute die 12 Maschinen.

  3. 03

    Ohne Angebot gibt es keinen Händlereintrag und, solange Bewertungen fehlen, kein Produkt-Snippet. Google Shopping setzt öffentliche Preise voraus.

  4. 04

    Ein Zwischenstand ohne Preis im Markup löste im Juni 2026 Search-Console-Meldungen aus; nach der Korrektur am 27.06.2026 waren sie laut Urban Parts am 10.07.2026 erledigt.

  5. 05

    Stand 30.09.2026: 390 von 390 Ersatzteilseiten liefern gültige Produktdaten.

Stand 30.09.2026 · Projektleitung Daniel Haenle · Teil des Projekts Urban Parts

Ausgangslage

Ein Angebot braucht einen Preis

Für Händlereinträge verlangt Google ein Angebot mit Preis. In einem B2B-Shop, dessen Preise teils erst nach Login erscheinen können, muss das Markup je Artikel passen.

  1. 01

    Der alte Magento-Shop hatte auf der Startseite keine strukturierten Daten, die Produktseiten trugen Microdata.

  2. 02

    Im neuen Shop haben wir die Produktdaten als JSON-LD aufgebaut, abhängig von der Preisstufe jedes Artikels.

  3. 03

    Ein Zwischenstand gab Gästen und damit Google ein Angebot ohne Preis aus. Im Juni 2026 meldete die Search Console: Feld „price“ fehlt.

  4. 04

    Am 27.06.2026 haben wir den Preis im Markup ergänzt; am 10.07.2026 bestätigte Urban Parts, dass die Meldungen erledigt sind.

So funktioniert es

Je Stufe die passenden Daten

Ein Snippet im Theme gibt Google je Stufe andere Daten. Maßstab ist, was ein Besucher ohne Login auf der Produktseite sieht.

  1. Stufe lesen

    Das Snippet ermittelt die Preisstufe mit derselben Regel wie Produktseite und Produktkarte: Produkt-Tag, sonst Metafeld der Kollektion.

  2. Offene Artikel: mit Angebot

    Stufe A liefert ein Produkt mit Angebot: Preis, Währung und echte Verfügbarkeit, also lieferbar, nachbestellbar oder nicht lieferbar.

  3. Übrige Stufen: ohne Angebot

    Stufen B bis D liefern Name, Beschreibung, Bild, Marke und Artikelnummer, aber kein Angebot. Einen Preis, den Gäste nicht sehen, bekommt auch Google nicht.

  4. Brotkrumen und Startseite

    Jede Seite liefert Brotkrumen, die Startseite dazu Organisation und Website mit Suchfunktion, alles als JSON-LD.

Darstellung mit Beispieldaten · Preise ausgeblendet
Technik

Was dahintersteckt

Format
JSON-LDvorher Microdata auf den Produktseiten
Umsetzung
Eigenes Snippet im Themefür Gäste und Suchmaschinen; angemeldete Kunden bekommen die Shopify-Standarddaten
Typen
Product, Offer, Brand, BreadcrumbListStartseite: Organization und WebSite mit Suchfunktion
Verfügbarkeit
InStock, BackOrder, OutOfStockaus Bestand und Bestellbarkeit
Stand 30.09.2026
390 von 390 Ersatzteilseiten gültig376 lieferbar, 1 nachbestellbar, 13 nicht lieferbar
Maschinen
Produktdaten ohne Angebot12 Maschinen mit „Preis auf Anfrage“
Korrektur
27.06.2026Preis im Markup ergänzt; Meldungen laut Urban Parts am 10.07.2026 erledigt
Übertragbar auf

Für wen sich diese Lösung eignet.

  • Shops mit gemischtem Katalog

    Jede Stufe liefert andere Daten, und Google bekommt nur, was öffentlich ist.

  • Hersteller mit Händlerpreisen

    Produkte stehen mit Name, Marke und Artikelnummer in den Daten, ohne den Händlerpreis.

  • Ersatzteilhandel

    Artikelnummer und Marke stehen in den Daten, auch bei Artikeln ohne öffentlichen Preis.

  • Technischer Großhandel mit Plänen für Google Shopping

    Nur Artikel mit öffentlichem Preis kommen für Händlereinträge infrage, und die Stufe zeigt, welche das sind.

Grenzen und Alternativen

Wann diese Lösung passt und wann etwas anderes reicht.

  • Artikel ohne öffentlichen Preis, also die Stufen B bis D, liefern kein Angebot und bekommen damit keinen Händlereintrag und kein Produkt-Snippet.
  • Google Shopping setzt öffentlich sichtbare Preise voraus. Artikel, die ihren Preis erst nach Anmeldung oder Freischaltung zeigen, kommen dafür nicht infrage.
  • Ob Google Snippets oder Händlereinträge anzeigt, entscheidet Google. Belegt ist der Stand der Daten, nicht die Darstellung in der Suche.
  • Eine Listung im Merchant Center ist nicht belegt; im Juli 2026 fehlten dort noch Versandinformationen.
  • Shopifys Standard-Produktdaten reichen, wenn alle Preise öffentlich sind. Sie geben das Angebot für jeden Artikel aus und kennen keine Preisstufen.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Zeigt Google Preise, die erst nach dem Login sichtbar sind?

Nein. Der Googlebot meldet sich nicht an und sieht, was Gäste sehen. Das Merchant Center verlangt zudem, dass der Preis auf der Landingpage gut zu erkennen ist. Artikel mit Preis nach Login liefern deshalb Produktdaten ohne Angebot.

Ist ein Produkt ohne Angebot ein Fehler?

Nein, die Daten bleiben gültiges JSON-LD und die Seite indexierbar. Für ein Produkt-Snippet verlangt Google aber ein Angebot, eine Bewertung oder eine Gesamtbewertung, für Händlereinträge ein Angebot mit Preis. Ohne öffentlichen Preis und ohne Bewertungen entfällt beides.

Welche Verfügbarkeit meldet der Shop an Google?

Die echte: lieferbar, nachbestellbar oder nicht lieferbar, je nach Bestand und danach, ob der Artikel ohne Bestand weiter verkauft wird. Am 30.09.2026 waren es 376 lieferbare, 1 nachbestellbarer und 13 nicht lieferbare Artikel.

Was hatte der alte Shop?

Der Magento-Shop hatte auf der Startseite keine strukturierten Daten. Die Produktseiten trugen Microdata mit Produkt, Angebot und Preis, aber kein JSON-LD. Neu sind JSON-LD, Marke, Brotkrumen sowie Organisations- und Suchdaten auf der Startseite.

Warum meldete die Search Console im Juni 2026 Fehler?

Weil ein Zwischenstand unseres Markups Gästen ein Angebot ohne Preis ausgab. Google meldete bei Produkt-Snippets und Händlereinträgen: Feld „price“ fehlt. Am 27.06.2026 haben wir den Preis ergänzt, am 10.07.2026 bestätigte Urban Parts, dass die Meldungen erledigt sind.

Stehen die Artikel in Google Shopping?

Das ist nicht belegt. Infrage kommen nur Artikel mit öffentlichem Preis; im Juli 2026 fehlten im Merchant Center noch Versandinformationen. Belegt ist der Stand der Daten: 390 von 390 Ersatzteilseiten gültig, Stand 30.09.2026.

Ihr nächster Schritt

Ihr Shop braucht eine ähnliche Funktion? Wir zeigen Ihnen, was dafür nötig ist.

Ob App, Shopify B2B oder eigener Code: Wir schauen uns Ihren Shop und Ihren Ablauf an und sagen offen, welcher Weg sich lohnt.

5,0 aus 63 Google-Bewertungen

Daniel Haenle, Unicorn Factory

Daniel Haenle

Gründer, Projektleitung Urban Parts