Lieferzeit bei Teilbestand in Shopify anzeigen: sofort lieferbar und der Rest mit Termin
Viele Teile von Urban Parts sind im Einkauf teuer und nur in kleiner Stückzahl auf Lager. Kunden sollen trotzdem Vorrat bestellen können, mit voraussichtlichem Termin auf Produktseite, im Warenkorb und im Angebot.

Wie zeigt ein Shopify-Shop bei Teilbestand, was sofort lieferbar ist und wann der Rest kommt?
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Je Artikel pflegt der Händler drei Metafelder: Schalter, Wiederbeschaffungszeit in Wochen und festen Liefertermin; das Datum hat Vorrang.
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Die Produktseite zeigt „Lagernd“, Teilbestand mit Nachlieferung oder die Wiederbeschaffungszeit.
- 03
Übersteigt die Menge den Bestand, erscheint sofort ein Hinweis mit Sofort- und Restmenge, etwa „3 Stück kurzfristig versandbereit. 5 Stück voraussichtlich verfügbar in 4 Wochen.“
- 04
Die Angabe geht als Positions-Eigenschaft in Warenkorb und Angebots-PDF, seit 27.06.2026 auch in Kasse und Bestellbestätigung.
Stand 30.09.2026 · Projektleitung Daniel Haenle · Teil des Projekts Urban Parts
Kleiner Bestand, großer Bedarf
Wenn eine Umreifungsmaschine steht, zählt jedes Teil auf Lager. Große Kunden wollen zusätzlich Vorrat anlegen, ohne einen zweiten Einkauf anzustoßen.
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Von vielen Teilen hält Urban Parts nur wenige Stück, genug für den dringenden Bedarf bei einem Maschinenausfall.
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Wiederverkäufer und Konzerne mit hunderten Maschinen wollen manchmal mehr bestellen, als auf Lager ist.
- 03
Gewünscht war „Lagernd“ bei Lagerware und bei Mehrmengen die Sofortmenge plus die voraussichtliche Lieferzeit für den Rest.
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Der Hinweis sollte überall stehen, wo bestellt wird: Produktseite, Warenkorb, Angebot und Kasse.
Einmal pflegen, überall anzeigen
Der Händler pflegt die Lieferzeit einmal am Artikel. Den Rest rechnet der Shop bei jeder Mengenänderung neu und trägt ihn bis in die Bestellung.
Lieferzeit am Artikel pflegen
Drei Metafelder je Artikel: ein Schalter, die Wiederbeschaffungszeit in Wochen und ein fester Liefertermin. Ist ein Datum gepflegt, gilt das Datum.
Die Produktseite zeigt den Stand
Bei Lagerware steht „Lagernd“. Ist die Lieferzeit eingeschaltet, zeigt die Seite die Sofortmenge und darunter „Voraussichtlich verfügbar in 4 Wochen“ oder am Termin.
Mehr als auf Lager? Der Hinweis kommt sofort
Übersteigt die gewählte Menge den Bestand, erscheint unter dem Mengenfeld zum Beispiel: „3 Stück kurzfristig versandbereit. 5 Stück voraussichtlich verfügbar in 4 Wochen.“
Bis in Warenkorb, Angebot und Bestellung
Die Angabe geht als „Voraussichtliche Lieferung“ mit der Position in den Warenkorb, ins Angebots-PDF und seit 27.06.2026 in Kasse und Bestellbestätigung.
Was dahintersteckt
- Datenfelder
- Drei Produkt-MetafelderSchalter, Wochen, fester Termin; das Datum hat Vorrang
- Einstellungen
- Texte und Standard-Wochen im Theme-Editor„Lagernd“ für Lagerware global schaltbar
- Bestand
- Summe der Varianten mit Bestandsführungim Warenkorb der Bestand der Variante
- Voraussetzung
- „Weiterverkaufen, wenn nicht vorrätig“ an der Variante
- Übergabe
- Positions-Eigenschaft „Voraussichtliche Lieferung“Warenkorb, Angebots-PDF, Kasse und Bestellbestätigung
- Sichtbar für
- Alle Besucherunabhängig von Anmeldung und Preisstufe
- Umsetzung
- Liquid-Snippets und JavaScript im Theme
- Zeitraum
- Januar bis Juni 2026erste Version 14.01.2026, Umbau 17.03.2026, Kasse und Bestellbestätigung 27.06.2026
Für wen sich diese Lösung eignet.
Ersatzteilhandel mit teuren Teilen und kleinem Lager
Der Sofortbedarf geht ab Lager, der Vorrat kommt mit Termin, ohne zweiten Einkauf.
Technischer Großhandel mit Streckengeschäft
Eine Teilmenge kommt ab Lager, der Rest direkt vom Lieferanten mit bekanntem Termin.
Hersteller mit Fertigung auf Auftrag
Lagerware geht sofort raus, der Rest nach dem Fertigungstermin.
Industrieverpackung und Verbrauchsmaterial
Kunden bestellen Paletten über den aktuellen Bestand hinaus.
Gastronomie- und Hotelbedarf
Bei Großbestellungen für eine Eröffnung ist sichtbar, was sofort kommt und was später.
Wann diese Lösung passt und wann etwas anderes reicht.
- Die Termine sind Angaben des Händlers und als „voraussichtlich“ gekennzeichnet, keine Zusage.
- Die Lieferzeit wird je Artikel gepflegt; ohne eingeschalteten Schalter erscheint keine Angabe.
- Voraussetzung ist die Shopify-Einstellung „Weiterverkaufen, wenn nicht vorrätig“ an der Variante.
- Ein Abgleich der Bestände mit der Warenwirtschaft ist nicht Teil dieser Lösung.
- Für Vorbestellungen ausverkaufter Artikel reicht oft Shopifys „Weiterverkaufen“ mit einem Lieferzeittext oder eine Vorbestell-App.
Kurz beantwortet.
Können Kunden mehr bestellen, als auf Lager ist?
Ja, wenn der Artikel in Shopify auf „Weiterverkaufen, wenn nicht vorrätig“ steht. Dann zeigt der Shop beim Überschreiten des Bestands sofort, wie viele Stück kurzfristig versandbereit sind und wann der Rest voraussichtlich kommt.
Woher kommt der Termin?
Aus zwei Feldern am Artikel: der Wiederbeschaffungszeit in Wochen oder einem festen Liefertermin, etwa für bereits bestellte Ware. Ist beides gepflegt, gilt das Datum. Eine Standard-Wiederbeschaffungszeit lässt sich zusätzlich im Theme-Editor festlegen.
Sieht der Kunde den Hinweis auch im Warenkorb und im Angebot?
Ja. Jede Warenkorbzeile zeigt „Lagernd“, die Teilmenge oder die Wiederbeschaffungszeit, bei Überschreitung zusätzlich ein Hinweis-Banner. Das Angebots-PDF führt die Verfügbarkeit je Position, und seit 27.06.2026 steht die Angabe auch in Kasse und Bestellbestätigung.
Sehen auch Gäste die Lieferzeit?
Ja. Die Angabe auf der Produktseite hängt nicht an Anmeldung oder Preisstufe, sie steht für alle Besucher. So erfahren auch neue Kunden vor dem ersten Login, wann ein Teil voraussichtlich lieferbar ist.
Wer pflegt die Daten?
Der Händler, je Artikel in den Metafeldern im Shopify-Admin. Die Texte der Hinweise und die Standard-Wiederbeschaffungszeit stehen im Theme-Editor, dort lässt sich auch „Lagernd“ für alle Lagerartikel ein- und ausschalten.
Reicht nicht eine Vorbestell-App?
Für ausverkaufte Artikel mit späterem Termin oft ja. Hier teilt der Shop aber die Menge einer Position in Sofort- und Restmenge und trägt beides bis in Warenkorb, Angebot und Bestellung. Ob eine Vorbestell-App das abdeckt, muss man je App prüfen.
Die anderen vier Bausteine.
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Ob App, Shopify B2B oder eigener Code: Wir schauen uns Ihren Shop und Ihren Ablauf an und sagen offen, welcher Weg sich lohnt.
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Daniel Haenle
Gründer, Projektleitung Urban Parts



