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Unicorn Factory
Baustein 01 von 05 · Urban Parts

Shopify-Angebot aus dem Warenkorb: Geschäftskunden laden das PDF selbst herunter

Freigeschaltete Kunden von Urban Parts erstellen ihr Angebot direkt im Warenkorb: mit Adressen, USt-IdNr., Kundennummer, Bildern, Verfügbarkeit je Position und vier Wochen Gültigkeit. Ohne Rückfrage per Mail.

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Sprachen im Angebotsfenster
Angebots-PDF aus dem Shop von Urban Parts: Logo, Angebotsnummer, Tabelle mit drei Ersatzteilen samt Artikelnummer und Produktbild, Gültigkeit vier Wochen; Preise, Adressen und Steuernummern abgedeckt
Echtes Angebot aus dem Warenkorb, englische Fassung vom 16.03.2026. Preise, Adressen und Steuernummern sind abgedeckt.
Die kurze Antwort

Wie erstellen Geschäftskunden in Shopify selbst ein Angebot als PDF aus dem Warenkorb?

  1. 01

    Im Warenkorb steht der Knopf „Angebot herunterladen“. Das Angebot erstellen nur angemeldete Geschäftskunden, die das Shop-Team freigeschaltet hat.

  2. 02

    Rechnungs- und Lieferadresse, USt-IdNr. und Kundennummer kommen aus dem Kundenkonto. Land und USt-IdNr. entscheiden über 19 % MwSt. oder steuerfreie Lieferung.

  3. 03

    Das PDF folgt dem ERP-Angebot von Urban Parts: Positionen mit Bild, Gewicht und Verfügbarkeit, vier Wochen gültig, vorbehaltlich Zwischenverkauf.

  4. 04

    Es entsteht im Browser mit jsPDF, das Fenster gibt es in fünf Sprachen. Der Shop speichert das Angebot nicht und verschickt es nicht.

Stand 30.09.2026 · Projektleitung Daniel Haenle · Teil des Projekts Urban Parts

Ausgangslage

Ein Angebot wie aus dem eigenen ERP

Das Angebot aus dem Shop sollte aussehen wie das Standardangebot aus dem ERP-System von Urban Parts, mit Kundendaten, Produktbildern und der passenden Umsatzsteuer.

  1. 01

    Urban Parts verkauft an Gewerbetreibende, darunter Wiederverkäufer und Konzerne mit hunderten eigenen Maschinen.

  2. 02

    Die Preise sollten vier Wochen gelten, alle Artikel vorbehaltlich Zwischenverkauf.

  3. 03

    Vorher sollte der Shop das Land und in der EU die USt-IdNr. abfragen, damit das Angebot bei Bedarf ohne Mehrwertsteuer entsteht.

  4. 04

    Auch internationale Kunden sollen das Angebot ausdrucken können, mit englischen Artikelnamen.

So funktioniert es

Vom Warenkorb zum PDF in vier Schritten

Alles läuft im Browser des Kunden. Es gibt keinen Server dazwischen und keine Wartezeit auf eine Antwort per Mail.

  1. Angebot im Warenkorb anfordern

    Im Warenkorb steht vor der Kasse der Knopf „Angebot herunterladen“. Freigeschaltete Kunden bekommen das Formular, alle anderen einen Hinweis zur Anmeldung.

  2. Adressen und Steuer kommen aus dem Konto

    Rechnungs- und Lieferadresse, USt-IdNr. und Kundennummer sind vorausgefüllt. Land und USt-IdNr. entscheiden, ob das Angebot mit 19 % MwSt. oder steuerfrei rechnet.

  3. Sprache wählen, PDF erstellen

    Das Fenster gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Ein Klick auf „PDF erstellen“, und die Datei wird heruntergeladen.

  4. Aufgebaut wie das ERP-Angebot

    Positionen mit Menge, Artikelnummer, Gewicht, Bild und Verfügbarkeit, darunter Summen und der Hinweis: vier Wochen gültig, vorbehaltlich Zwischenverkauf.

Darstellung mit BeispieldatenFenster „Angebot erstellen“ im Warenkorb
Technik

Was dahintersteckt

Plattform
Shopify, Theme Warehouse
Umsetzung
Eigenes Snippet im Themeeingebunden im Warenkorb vor der Kasse
PDF
jsPDF 2.5.1 im Browserohne Serverkomponente
Daten
Warenkorb und KundenkontoAdressen, USt-IdNr. und Kundennummer aus Kundenkonto und Metafeldern
Sprachen
DE, EN, FR, ES, ITArtikelnamen in den Shop-Sprachen Deutsch und Englisch
Steuer
19 % MwSt., steuerfreie EU-Lieferung oder Ausfuhrnach Land und USt-IdNr.
Datei
Angebot_Urban-Parts_JJMM-NNNN.pdfNummer aus Jahr, Monat und Zufallszahl
Zugang
Angemeldete, freigeschaltete Kunden
Umgesetzt
02.12.2025englische Artikelnamen im PDF seit 17.03.2026
Übertragbar auf

Für wen sich diese Lösung eignet.

  • Technischer Großhandel

    Einkäufer lassen Bestellungen intern freigeben; das Angebot aus dem Warenkorb liefert die Vorlage dafür ohne Rückfrage.

  • Ersatzteilhandel mit Konzernkunden

    Große Kunden bestellen über ihren Einkauf, und ein Angebot mit Kundennummer und Lieferadresse passt in diesen Ablauf.

  • Hersteller mit Kunden in der EU und in Drittländern

    Die Steuerlogik nach Land und USt-IdNr. rechnet netto oder mit Mehrwertsteuer, ohne dass jemand nachfragen muss.

  • Labor- und Praxisbedarf

    Wo eine Bestellung ein schriftliches Angebot für die Freigabe braucht, liefert der Warenkorb es sofort.

  • Gastronomie- und Hotelbedarf

    Die Ausstattung für eine Eröffnung wird vorab kalkuliert und freigegeben; das Angebot entsteht direkt aus dem Warenkorb.

Grenzen und Alternativen

Wann diese Lösung passt und wann etwas anderes reicht.

  • Das Angebot wird nur heruntergeladen. Der Shop speichert es nicht, verschickt es nicht und führt keine Liste der Angebote.
  • Die Angebotsnummer besteht aus Jahr, Monat und einer Zufallszahl; fortlaufend ist sie nicht.
  • Der Steuersatz ist fest auf 19 % gestellt, Preise und Mengen kommen unverändert aus dem Warenkorb.
  • Wer jedes Angebot selbst prüfen will, schaut sich Shopify B2B an: Bestellentwürfe gehen dort zur Freigabe an den Händler, seit 02.04.2026 in allen Tarifen.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Wer darf ein Angebot erstellen?

Nur angemeldete Geschäftskunden, die das Shop-Team freigeschaltet hat. Alle anderen sehen im Fenster statt des Formulars einen Hinweis zur Anmeldung und Freischaltung. So entstehen Angebote nur für Kunden, die Urban Parts geprüft hat.

Wie behandelt das Angebot die Mehrwertsteuer?

Land und USt-IdNr. entscheiden. Kunden aus Deutschland und EU-Kunden ohne USt-IdNr. bekommen 19 % MwSt. ausgewiesen. Mit USt-IdNr. aus einem anderen EU-Land ist die Lieferung steuerfrei, Drittländer wie die Schweiz bekommen ein Angebot ohne deutsche MwSt.

Wird das Angebot im Shop gespeichert?

Nein. Das PDF entsteht im Browser des Kunden und wird direkt heruntergeladen, ohne Server dazwischen. Der Shop speichert es nicht, verschickt es nicht und führt keine Liste der erstellten Angebote.

In welchen Sprachen gibt es das Angebot?

Das Angebotsfenster und das PDF gibt es in fünf Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Vorausgewählt ist die Shop-Sprache. Artikelnamen erscheinen auf Deutsch oder Englisch, den beiden Sprachen, die der Shop veröffentlicht.

Was steht im PDF?

Kopf mit Rechnungs- und Lieferadresse, Kundennummer und USt-IdNr., dann je Position Menge, Artikelnummer, Gewicht, Bezeichnung, Bild, Verfügbarkeit, Einzel- und Gesamtpreis. Darunter Summen, Gesamtgewicht und der Hinweis: vier Wochen gültig, vorbehaltlich Zwischenverkauf.

Geht das nicht auch mit einer App?

Für Standardfälle ja: Apps erzeugen PDF-Angebote aus dem Warenkorb, teils mit EU-Reverse-Charge. Hier sollte das Angebot aber dem ERP-Aufbau folgen, nur für freigeschaltete Kunden entstehen und die Lieferzeit je Position zeigen.

Ihr nächster Schritt

Ihr Shop braucht eine ähnliche Funktion? Wir zeigen Ihnen, was dafür nötig ist.

Ob App, Shopify B2B oder eigener Code: Wir schauen uns Ihren Shop und Ihren Ablauf an und sagen offen, welcher Weg sich lohnt.

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Daniel Haenle, Unicorn Factory

Daniel Haenle

Gründer, Projektleitung Urban Parts