KI-Bilder im Shopify-Shop finden: bevor Dateinamen und Herkunftsdaten verschwinden
Seit dem 02.08.2026 gelten die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. Wer kennzeichnen will, muss erst wissen, welche Bilder betroffen sind. Bei Hollert stuft eine Prüfung jedes Produktbild ein, obwohl Shopify die Herkunftsdaten beim Hochladen löscht.
- 2.117
- Bilder im ersten Lauf

Wie finde ich heraus, welche Produktbilder in meinem Shopify-Shop mit KI erzeugt oder bearbeitet wurden?
- 01
Shopify entfernt beim Hochladen alle Herkunftsdaten (C2PA, XMP, EXIF); am 08.09.2026 an Originaldateien nachgemessen.
- 02
Stufe 1 prüft alle Bilder per Regel: Dateinamen von Bildwerkzeugen, Zeitstempel-Namen, Bildmaße als Nebenindiz.
- 03
Stufe 2 lässt Claude nur die Kandidaten ansehen; widersprechen sich Dateiname und Bild, entscheidet ein Mensch.
- 04
Der Befund steht in einer Tabelle, bevor Bilder umbenannt werden. Erster Lauf über 2.117 Produktbilder am 08.09.2026, seitdem täglich für neue Bilder.
Stand 01.10.2026 · Projektleitung Florian Konrad · Teil des Projekts Hollert German Leather
Die Spuren sind weg, bevor jemand fragt
Bildgeneratoren betten einen Herkunftsnachweis ein. Wir haben am 08.09.2026 an Originaldateien nachgemessen: Nach dem Hochladen zu Shopify ist davon nichts mehr übrig.
- 01
Shopify entfernt beim Hochladen C2PA, XMP und EXIF, bei KI-Bildern wie bei Fotos.
- 02
Als Signal bleibt nur der Dateiname. Und der verschwindet, sobald jemand die Bilder ordentlich benennt.
- 03
Das Bildmaß allein beweist nichts: Echte Lieferantenfotos hatten genau dasselbe Maß wie Bilder aus einem Generator.
- 04
Hollert wollte wissen, welche Bilder betroffen sind, bevor die Bilder im September neue Dateinamen bekamen.
Erst prüfen, dann umbenennen
Die Prüfung läuft in zwei Stufen und schreibt ihr Ergebnis in eine eigene Tabelle. Die Tabelle ist das Gedächtnis, nicht der Dateiname.
Stufe 1: Regeln für alle Bilder
Dateinamen bekannter Bildwerkzeuge, reine Zeitstempel als Namen und typische Ausgabemaße. Kostenlos und über den ganzen Katalog; das Maß zählt nur als Nebenindiz.
Stufe 2: Bildprüfung für Kandidaten
Wo die Regeln nichts entscheiden, sieht sich Claude das Bild an: erzeugt, wesentlich bearbeitet oder gewöhnliches Foto. Fotos im Exportmaß der eigenen Produktfotografie werden übersprungen.
Widerspruch heißt Mensch
Sagt der Dateiname KI und das Bild nicht, wird das kein Freispruch, sondern „unklar“. Meist ist es ein echtes Foto, das nur zum Freistellen durch ein Werkzeug lief. Das entscheidet ein Mensch.
Befund festhalten
Jeder Befund landet mit Begründung in einer Tabelle. Von Hand bestätigte Einträge überschreibt die Prüfung nie. Danach läuft sie täglich nur über neue Bilder.
Was dahintersteckt
- Einstufungen
- generiert, bearbeitet, keine, unklarmit Sicherheit und Begründung
- Stufe 1
- Regeln: Dateiname, Zeitstempel, Bildmaßüber alle Bilder, ohne Kosten
- Stufe 2
- Bildprüfung mit Claudenur für Kandidaten, verkleinert auf 768 Pixel Breite
- Gedächtnis
- Befundtabellevon Hand bestätigte Einträge bleiben unangetastet
- Stichtag
- 02.08.2026 als Einstellungeingestuft wird trotzdem alles
- Takt
- täglich, nur neue Bilder
- Erster Lauf
- 08.09.20262.117 Produktbilder
Für wen sich diese Lösung eignet.
Shops mit KI-erzeugten Model- oder Szenenbildern
Die Frage nach der Kennzeichnung braucht zuerst eine Liste der betroffenen Bilder.
Shops, die Bilder vom Lieferanten übernehmen
Woher ein Bild stammt, steht nirgends mehr; die Prüfung liefert wenigstens eine begründete Einstufung.
Shops vor einer Bild-SEO-Runde
Wer Dateinamen und Alt-Texte erneuert, löscht das letzte Signal. Erst prüfen, dann umbenennen.
Wann diese Lösung passt und wann etwas anderes reicht.
- Die Prüfung stuft ein, sie kennzeichnet nicht. Ob und wie gekennzeichnet wird, entscheidet der Händler.
- Ob ein Bild unter die Pflicht fällt, ist eine Rechtsfrage, zum Beispiel bei Bildern, die vor dem Stichtag entstanden und weiter im Shop stehen. Die Prüfung liefert die Datengrundlage, keine Rechtsberatung.
- Eine Bildprüfung kann sich irren. Deshalb gibt es „unklar“, und bestätigte Befunde setzt ein Mensch.
- Eine maschinenlesbare Kennzeichnung im Bild überlebt den Upload zu Shopify nicht; haltbar ist nur eine sichtbare.
Kurz beantwortet.
Warum reicht es nicht, die Metadaten der Bilder auszulesen?
Weil Shopify sie beim Hochladen entfernt. Wir haben das am 08.09.2026 an Originaldateien nachgemessen: Kein C2PA-Nachweis, kein XMP, kein EXIF ist im Shop noch vorhanden, weder bei KI-Bildern noch bei Fotos.
Woran erkennen die Regeln ein KI-Bild?
Am Dateinamen, den Bildwerkzeuge beim Export vergeben, an reinen Zeitstempeln als Namen und an typischen Ausgabemaßen. Das Maß ist nur ein Nebenindiz: Echte Lieferantenfotos hatten genau dasselbe Maß wie Generator-Bilder.
Was macht die Bildprüfung mit Claude?
Sie sieht sich nur die Kandidaten an und unterscheidet erzeugt, wesentlich bearbeitet und gewöhnliches Foto. Reines Freistellen oder Farbkorrektur zählt nicht als wesentliche Bearbeitung.
Was passiert bei Widersprüchen?
Sagt der Dateiname KI und das Bild sieht aus wie ein normales Foto, lautet das Ergebnis „unklar“, nicht „keine“. Meist ist es ein echtes Foto, das nur durch ein Werkzeug lief. Das entscheidet ein Mensch, und seine Entscheidung überschreibt die Prüfung nie.
Warum erst prüfen, dann umbenennen?
Weil der Dateiname oft das letzte Signal ist. Werden Bilder für die Suche neu benannt, ist es weg. Deshalb steht der Befund in einer eigenen Tabelle, bevor Dateinamen und Alt-Texte erneuert werden.
Die anderen vier Bausteine.
Hollert German Leather, weitere Bausteine
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Ob App, Shopify B2B oder eigener Code: Wir schauen uns Ihren Shop und Ihren Ablauf an und sagen offen, welcher Weg sich lohnt.
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Florian Konrad
Gründer, Projektleitung Hollert German Leather



