Ob eine KI Ihr Unternehmen nennt, entscheidet sich an zwei Stellen. Erstens am Trainingswissen: Was über Sie bis zum Stichtag öffentlich stand, kann ein Modell kennen. Zweitens an der Websuche: Antwortet die KI mit Suchzugang, liest sie Ihre Website und was die Suche sonst über Sie findet: Profile, Verzeichnisse, Berichte. Unser Werkzeug prüft beides von außen: die Antwort eines Modells ohne Websuche und die Quellen, aus denen KI-Systeme lernen und zitieren.
Eindeutig sein
Eine typische Ursache für falsche Antworten ist eine Verwechslung. „Globus“ ist ein Warenhaus, ein Medizintechnik-Konzern und eine Erdkugel. Wir ordnen Ihr Unternehmen deshalb über Ihre Website zu, nicht über den Namen. Für Sie heißt das: überall dieselben Fakten. Name, Ort, Leistung und Gründungsjahr auf der Startseite, im Impressum, im Google-Profil und in Verzeichnissen.
Erwähnungen außerhalb der eigenen Website
Große Datenauswertungen zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Erwähnungen einer Marke im Netz und ihrer Sichtbarkeit in KI-Antworten, etwa die Auswertung von 75.000 Marken durch Ahrefs (Stand 12.12.2025). Das ist eine Korrelation, kein Beweis. Für Unternehmen vor Ort passt die Richtung zu klassischem Local SEO: Verzeichnisse, lokale Medien, Verbände, Partner und echte Bewertungen.
Was Google selbst sagt
Für AI Overviews und den KI-Modus braucht es laut Google keine besonderen Dateien und kein spezielles Markup. Als gute Praxis nennt Google unter anderem, das Unternehmensprofil aktuell zu halten (Google Search Central, Stand 10.12.2025). Wer Ihnen eine llms.txt als entscheidenden Hebel verkauft, verspricht mehr, als sich belegen lässt.
Ob Ihre Website technisch für KI lesbar ist, zeigt der KI-Sichtbarkeits-Check. Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: Wir kümmern uns um KI-Sichtbarkeit und Ihr Google-Profil.
Häufige Fragen
Was bedeutet LLM-Sichtbarkeit?
LLM steht für Large Language Model, also Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude oder Gemini. Sichtbar ist ein Unternehmen, wenn ein Modell es kennt, richtig beschreibt und bei passenden Fragen nennt. Das hängt davon ab, was über Sie im Netz steht: auf Ihrer Website, in Wikidata und Wikipedia, im Google-Unternehmensprofil, in Verzeichnissen und Medien.
Fragt das Werkzeug wirklich eine KI?
Ja, sofern die KI-Abfrage aktiv ist: Wir fragen ein aktuelles Sprachmodell von Anthropic ohne Websuche, was es über Ihr Unternehmen weiß, und zeigen die Antwort im Wortlaut. Danach gleichen wir Sitz, Branche, Gründung und Personen mit Ihrer Website und Wikidata ab. ChatGPT, Gemini und Perplexity fragen wir nicht; deren Antworten können abweichen.
Warum kennt die KI mein Unternehmen nicht?
Sprachmodelle lernen aus öffentlichen Texten bis zu einem Stichtag. Kleine und junge Unternehmen kommen darin oft kaum vor. Ohne Websuche antwortet ein Modell dann ehrlicherweise mit „kenne ich nicht“ oder verwechselt Sie mit einem gleichnamigen Unternehmen. Mit Websuche (etwa in der ChatGPT-Suche) zählen dagegen Ihre Website und alles, was die Suche sonst über Sie findet: Profile, Verzeichnisse, Berichte.
Brauche ich eine llms.txt oder ein spezielles KI-Schema?
Für Google nicht. Google schreibt, für seine KI-Funktionen in der Suche seien keine KI-Textdateien und kein spezielles Markup nötig. Organisations-Daten nach schema.org helfen Google aber, Ihr Unternehmen eindeutig zuzuordnen. Eine vorhandene llms.txt schadet nicht; einen belegten Sichtbarkeitsvorteil gibt es bislang nicht. Deshalb zählt sie in unserer Wertung nicht.
Sollte ich KI-Crawler in der robots.txt sperren?
Das hängt vom Zweck ab. Such-Crawler wie OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot holen Seiten für Suchantworten. Laut OpenAI erscheinen Seiten, die OAI-SearchBot aussperren, nicht in den Suchantworten von ChatGPT. Trainings-Crawler wie GPTBot und ClaudeBot sammeln Inhalte für künftige Modelle. Wer sie sperrt, schützt seine Texte, fließt über diese Crawler aber auch nicht in künftige Modelle ein.
Brauche ich einen Wikipedia-Artikel?
Nein. Wikipedia nimmt nur Unternehmen mit enzyklopädischer Relevanz auf, und über das eigene Unternehmen sollte man wegen des Interessenkonflikts nicht selbst schreiben. Für Unternehmen vor Ort sind ein gepflegtes Google-Profil, gleiche Firmendaten in Verzeichnissen, Bewertungen und Erwähnungen in lokalen Medien realistischere Hebel.